SG GERMANIA ZWENKAU
Handball aus dem Neuseenland
Di 07.10.2014

Döbeln wirft die Germanen mit 33:24 aus dem Pokal

Am vergangenen Sonntag verschlug es die SG Leipzig/Zwenkau im Rahmen des HVS Molten-Pokals zur HSG Neudorf/Döbeln. Dem überraschenden Tabellenzweiten der Sachsenliga konnte man lange Zeit Paroli bieten, verlor aber aufgrund einer schlechten zweiten Hälfte am Ende zu deutlich.

Nach einer kurzen Verzögerung konnte das Spiel angepfiffen werden und entpuppte sich sofort als enge Partie zweier gleichwertiger Mannschaften. Vor allem die Rückraumreihen beider Seiten nutzten die Anfangsminuten, um zu glänzen und besorgten den 6:6 Zwischenstand, da das jeweilige Deckungszentrum noch nicht ganz auf der Höhe schien. In der Folge bereitete insbesondere der gegnerische Kreisläufer den Germanen erhebliches Kopfzerbrechen. Dieser sorgte entweder für Tore oder Sieben-Meter, was für den Gastgeber stets von Erfolg gekrönt war. Die Zwenkauer blieben aber immer auf Tuchfühlung, da sie ihre Angriffe geduldig ausspielten, obgleich das ein oder andere Zeitspiel angezeigt wurde. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, weswegen es lediglich mit einer knappen 14:13 Pausenführung für die Hausherren in die Kabinen ging.

Nach Wiederanpfiff kam zuerst die Germania besser in Fahrt und sorgte schnell für die eigene 14:16 Führung. Doch kurzer Hand kippte das Spiel wieder. Den Zwenkauern fehlte mehr und mehr der Zugriff in der Abwehr sowie das kleine Quäntchen Glück im Angriff, sodass die HSG alsbald mit 25:19 in Front lag. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Germanen machten in den darauf folgenden Minuten weder im Angriff noch im Rückzugverhalten eine besonders gute Figur und wurden somit oftmals noch völlig unsortiert durch die zweite Welle der Sieben aus Döbeln überrollt. Die Gegenwehr fehlte und die wenigen Chancen wurden dann auch noch liegen gelassen, weswegen die am Ende deutliche 33:24 Niederlage auch so in Ordnung geht.

Trainer Stefan Remane war natürlich sichtlich mit dem Ausscheiden aus dem Pokal unzufrieden und prangerte insbesondere die schlechte zweite Hälfte seiner Mannen an. Ein Positiverlebnis brachte dieser Sonntag dennoch mit sich. Vergangene Woche fand Maximilian Schulz, der in den ersten Spielen schmerzlich in der Germania-Baustelle „Rückraum“ vermisst wurde, seinen Weg aus Freiburg zurück nach Leipzig und schnürte sogleich seine Schuhe für diese Pokalbegegnung. Außerdem ist der gute Herr vor einigen Wochen Vater geworden, weswegen auch in diesem Rahmen noch einmal die besten Glückwünsche fällig sind. Die Zwenkauer müssen sich nun wieder auf die Aufgaben in der Liga konzentrieren, denn am kommenden Sonntag steht bereits das nächste wichtige Heimspiel auf dem Plan.

Torhüter: Gino Löffler
Torschützen: Michael Remme (1), Sebastian Steinbach, Marcus Parybyk (4), Maximilian Schulz (4), Alexander Groß(6/1), Tobias Weiß (4), Ron Günther (3), Daniel Sowada (1), Daniel Centner (1)

Glückliche Hand & Gut Wurf!

A.G.