SG GERMANIA ZWENKAU
Handball aus dem Neuseenland
Mon 23.01.2017

Ein verlorener Punkt in Döbeln

Erneut erwartete die SG Leipzig/Zwenkau im Auswärtsspiel gegen die HSG Neudorf/Döbeln am vergangenen Sonntag ein heißes Pflaster. In einer intensiven Partie belohnten die Germanen ihre Mühen trotz einer Führung kurz vor Schluss nicht und mussten somit ein bitteres 21:21 Unentschieden hinnehmen.

Immer wenn diese beiden Teams auf einander trafen, war jede Partie bisher von einem engen Schlagabtausch sowie einer gewissen Brisanz geprägt. So begann diese Begegnung ebenfalls mit einem Duell auf Augenhöhe. Bis zum 7:7 schaffte es keine Mannschaft, die Oberhand zu gewinnen. Die Zwenkauer überzeugten insbesondere durch eine bärenstarke Deckungsarbeit in Kombination mit einem stark aufgelegten Torhüter. Leider schafften sie es aber nicht im Angriff die nötige Fahrt aufzunehmen, um sich für ihre Mühen in der Abwehr zu belohnen. So wurde die knappe Führung von 9:7 kurz vor dem Pausenpfiff bis zur Halbzeit noch von den Hausherren zum 9:9 egalisiert.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang hatten wie erhofft die Germanen. Zu der weiterhin überragenden Abwehr gesellte sich nun endlich auch das gewisse Tempo im Angriffsspiel, das den Zwenkauern eine 11:15 Führung bescherte. Diesen Vorsprung konnten die Gäste auch bis in die Schlussphase zum 17:20 halten. Leider agierten die jungen Akteure der SG in der Folge gegen die erfahrenen die Spieler auf HSG-Seite nicht clever genug. Verfrühte Abschlüsse brachten die Hausherren in Ballbesitz und zu einfachen Toren bis es plötzlich wieder 21:21 stand. Auch den letzten Angriff spielten die Zwenkauer nicht lang genug aus, so dass Döbeln sogar noch einmal die Chance zum Heimsieg hatte. Diese konnten sie aber nicht nutzen, weswegen am Ende aufgrund des Unentschieden, enttäuschte Gesichter auf beiden Seiten zu sehen waren.

Bis zur 55. Minute hatte die SG Leipzig/Zwenkau das Spiel sowie den Sieg in eigener Hand, aber anstatt den Vorsprung weiterhin souverän über die Zeit zu retten, wurden die Zwenkauer plötzlich unruhig und brachte Döbeln nochmal selbst ins Spiel. Die Hausherren nutzten ihre Chance und gewannen die Schlussminuten mit einem 4:1 Lauf, welcher beiden Teams ein bitteres 21:21 Unentschieden bescherte. Aus Sicht der Germanen erneut ein verlorener Punkt.
Hervor zu heben gilt es an dieser Stelle jedoch Jonas Vogler, der im Zwenkauer Tor in Zusammenarbeit mit seiner Deckung ein überragendes Spiel ablieferte und die HSG mit insgesamt 16 Paraden sowie zwei gehaltenen Sieben-Metern zeitweise in den Wahnsinn trieb.

Torhüter: Jonas Vogler, Marian Voigt
Torschützen: Michael Remme, Sebastian Steinbach (1), Alexander Groß (1/1), André Kroth (3), Ron Günther (2), Oliver Dietze (1), John Rösel (1), Lukas Stähr (6/6), Adrian Sundorf (1), Leon Wellner (2), Michael Günther, Jonas Leubner (3)

Glückliche Hand & Gut Wurf!

A.G.