SG GERMANIA ZWENKAU
Handball aus dem Neuseenland
Tue 11.04.2017

Platz vier im Visier

Die letzte Auswärtsfahrt in dieser Saison verschlug die SG Leipzig/Zwenkau zum HVH Kamenz. In einer engen Partie behielten die Germanen am Ende einen kühlen Kopf und konnten einen 28:30 Auswärtserfolg einfahren.

Die Bedingungen vorab sahen für die SG Leipzig/Zwenkau alles andere als rosig aus. Kurzfristig fielen aus dem eh schon arg gebeutelten Kader noch Jonas Vogler und Leon Wellner aus, weswegen Oliver Stockmar lediglich neun Spieler zur Verfügung standen. Des Weiteren erfolgte die Anreise nach Kamenz aufgrund des Marathons in Leipzig erschwert und auch verspätet, so dass die Erwärmung sowie Ansprache auf ein Minimum reduziert werden mussten.
Nach Beginn lagen dann auch noch die Hausherren dank der Unterarm-Fackeln von Aurelijus Stankevicius prompt mit 4:1 vorn. Aber so schnell gaben die Gäste nicht auf und nach einer kleinen Serie den 6:6 Ausgleich erreichen. Während sich der HVH in der Folge jedes Tor hart erarbeiten musste, konnten die Zwenkauer insbesondere durch die zweite Welle und schnelle Mitte einfach Tore erzielen. Dieser Vorteil spiegelte sich auch im 15:18 Halbzeitstand wieder.

In Hälfte zwei konnte die SG ihre Führung die meiste Zweit verwalten. Das Team von Trainer Stockmar musste zwar zwischenzeitlich noch mehrmals den Ausgleich hinnehmen, bleib aber weiterhin fokussiert. Jeder einzelne Akteur spürte, dass an diesem Tag der erste Auswärtssieg in Kamenz der Zwenkauer Sachsenligahistorie möglich war. Glücklicherweise produzierten die Kamenzer zum Schluss zu viele Fehler. Im Gästetor lieferte Tillmann Prager in dieser Phase noch einige wichtige Paraden und die Germanen nutzten ihre Chancen eiskalt aus, um am Ende einen verdienten 28:30 Auswärtssieg feiern zu können.

Letztes Auswärtsspiel und ein Sieg. Trotz des mageren Kaders hätte diese Partie nicht besser laufen können. Dank dieser zwei Punkte konnten sich die Germanen den 4. Tabellenplatz sichern, welchen sie nun auch bis zum Saisonende behaupten wollen. Erneut treffsicher zeigten sich vor allem John Rösel und Adrian Sundorf. Besonders hervorzuheben gilt es aber von Marvin Jürgens. Der DHfK-Nachwuchsakteur, der diese Spielzeit leider kaum zum Einsatz kam, nutzte seine Chance und steuerte am Kreis mit einer 100%igen Trefferquote vor allem in entscheidenden Phasen insgesamt sechs 6 Tore bei.

Torhüter: Tillmann Prager (1 gehaltener Sieben-Meter)
Torschützen: Alexander Groß (1), André Kroth (3), Oliver Dietze (2), John Rösel (7), Lukas Stähr (1), Adrian Sundorf (8/2), Marvin Jürgens (6), Jonas Leubner (2)

Glückliche Hand & Gut Wurf!

A.G.