SG GERMANIA ZWENKAU
Handball aus dem Neuseenland
Sun 24.11.2019

Zwei Pflichtpunkte in Chemnitz

Nach dem mehr oder weniger überraschenden Sieg gegen den Tabellenführer am vorletzten Spieltag fuhren die Zwenkauer Männer am vergangenen Samstag nach Chemnitz.

Die, als Favoriten angereisten, Germanen konnten am Ende mit einem knappem 25-28 (13-16) die nächsten zwei Punkte einfahren.

Das, durch Ausfälle geschwächte, Team von Trainer Michael Schneider hatte in der Anfangsphase die besseren Ideen im Angriff. Während die Gastgeber eher durch Einzelaktionen und wendige Finten zu ihren Toren kamen, erziehen die Germanen ihre Treffer durch gut rausgespielte Chancen und schnelle Gegenstöße. In der 14. Min konnten sich die Gäste eine Führung von 5:9 herausspielen. Gerade die solide Abwehr der Zwenkauer Männer zwangen sie die Gegner Ein ums Andere Mal in eine suboptimale Wurfposition. Daran beteiligt war unter anderem der 17-Jährige Niklas Seifert, der als einziger Kreisspieler einspringen musste und in der Sachsenliga ein super Debüt hinlegte. Das Spiel verlief auf Augenhöhe und zur Halbzeit stand es 13:16.

Die zweite Hälfte ging so weiter, wie die erste aufgehört hatte - mit einem Hin und Her, Zwenkau immer mit minimal 2 Toren vorne. Doch dann versprach es noch einmal spannend zu werden. Mit einem Fünf-Tore-Lauf konnten die Gastgeber den Spieß auf einmal umdrehen und schon lag der Favorit mit einem Tor hinten. Doch nach einer Auszeit, und einem spielentscheidenden Vier-Tore-Lauf in zweimaliger Unterzahl machten die Männer der SG Germania Zwenkau den Sack endgültig zu. In der 58. Min. stand es 24:27, woran nicht einmal die offensive Abwehr der Gäste etwas hindern konnte. So gewinnt der Favorit Zwenkau dieses, dann doch noch knappe Spiel und steigt mit zwei weiteren Punkten in Richtung Tabellenspitze.

Nun seit sechs Spielen Ungeschlagen geht es für die SG am nächsten Samstag zum letzten Auswärtsspiel dieses Jahres. Mit dem LHV Hoyerswerda erwartet die Männer eine Herausforderung, der sie in der vergangenen Saison nicht gewachsen waren. Die Germanen haben also noch etwas gut zu machen und Fans können sich auf ein Handballspektakel freuen.

Es spielten:

E. Pannier, M. Göbner, J. Rösel (3), R. Günter (1), C.Nötzel (3), M.Stehle (5), A. Kroth (2), A. Sundorf (1), V. Gantke, J. Weske (4), F. Kothmeier (1), F. Randt (4), Y. Tischendorf, N. Seifert (4), J. Berger (B), M. Schneider (A)

JW