SG GERMANIA ZWENKAU
SG LEIPZIG-ZWENKAU
Mo 21.11.2016

Auswärts klemmt’s noch

Eine lange Auswärtsfahrt verschlug die SG Leipzig/Zwenkau am vergangenen Sonntag in die östlichste Stadt Deutschlands. Gegen den SV Koweg Görlitz lieferten sich die Germanen eine bis zum Schluss packende Partie, die aber letztendlich doch mit 28:26 knapp verloren ging.

Ähnlich wie im Auswärtsspiel gegen Elbflorenz II brauchten die Zwenkauer auch dieses Mal eine gehörige Zeit, um gegen von Beginn an temporeich aufspielende sowie bissig verteidigende Görlitzer überhaupt ins Spiel zu finden. Aufgrund dessen und dank drei vergebenen Sieben-Meter lagen die Gäste früh deutlich mit 7:2 zurück. Doch nach und nach mauserte man sich und nahm endlich die nötigen Zweikämpfe im Angriff gegen die aggressive Koweg-Verteidigung an, sodass die Germanen beim 12:8 wieder auf Tuchfühlung gingen. Im Anschluss ließen sie dank einer nun besseren Abwehrarbeit prompt noch einen 1:4 Lauf zum knappen 13:12 Halbzeitstand folgen.

Die Partie war also wieder offen und die SG wollte nach Wiederanpfiff genau dort weitermachen, wo sie zum Ende des ersten Durchgangs aufgehört hatte. Leider kam man erneut ähnlich schwer in Gang und lag sogleich wieder mit 19:15 zurück. Doch Aufgeben stand nicht zur Debatte und somit nahmen die Zwenkauer den Kampf nun komplett an, um kurz vor der Schlussphase sogar erstmals den 20:20 Ausgleich zu erzielen. In der Folge bot sich den zahlreichen Zuschauern in der Jahnsporthalle Görlitz eine packende Partie zwischen zwei Mannschaften, welche sich mit nicht weniger als zwei Punkten zufriedengeben wollten. Die Koweg-Sieben legte stets vor, aber die Germanen ließen nicht lang auf sich warten. In den letzten Minuten stand es dann noch einmal 26:26 und jeder Ausgang dieses Duells war wieder möglich. Erneut fing sich die SG ein unnötiges Gegentor, konnte aber dieses Mal im Anschluss nicht ausgleichen. Die folgende Manndeckung in der letzten Spielminute brachte leider eine direkte rote Karte für John Rösel und somit auch einen Sieben-Meter mit sich, welchen die Görlitzer souverän zum 28:26 Endstand verwandelten.

So gut es in eigener Halle bisher für die SG Leipzig/Zwenkau läuft, klemmt es auswärts doch noch gehörig, denn von zehn möglichen Punkten in der Ferne holte man lediglich drei Zähler. Auch dieses Mal brauchten die Zwenkauer eine gefühlte Ewigkeit, um in die Partie zu finden und liefen sofort einem deutlichen Rückstand hinterher. Sicherlich hatten die Germanen am Ende sogar noch einmal die Chance das Spiel zu gewinnen, aber die Hausherren brannten ab der ersten Spielminute zu 100% für diesen Heimsieg und brachten das auch zu jeder Zeit auf die Platte, weswegen der Sieg für die Görlitzer am Ende auch verdient war.

Torhüter: Jonas Vogler, Marian Voigt
Torschützen: Sebastian Steinbach (2), Alexander Groß (5/3), André Kroth, Oliver Dietze (1), John Rösel, Lukas Stähr, Leon Wellner (3), Enrico Schroeter (n.e.), Michael Günther (1), Timo Löser (13/6), Jonas Leubner (1)

Glückliche Hand & Gut Wurf!

A.G.