SG GERMANIA ZWENKAU
SG LEIPZIG-ZWENKAU
Mo 24.10.2016

Eine Nummer zu groß

Zu ungewohnt später Stunde verschlug es die SG Leipzig/Zwenkau am vergangenen Samstag in die Landeshauptstadt Sachsens, wo die Germanen auf die zweite Vertretung des HC Elbflorenz 2006 trafen. Der Ligaprimus ließ von Anfang an keine Zweifel aufkommen und schickte die Zwenkauer am Ende mit einer 35:22 Klatsche wieder heim.

Bis zum 7:6 konnte das Team von Trainer Oliver Stockmar noch mit den Hausherren Schritt halten. Im Anschluss machte der HC aber quasi hinten dicht, sodass die Zwenkauer kein Durchkommen mehr fanden und der darauffolgende 6:0 Lauf zum 13:6 ließ die Köpfe der jungen SG-Akteure zusätzlich einknicken. In der Folge legte die SG stets einen Treffer vor, die Dresdner jedoch gleich zwei nach, was sich letztendlich in der deutlichen 22:11 Halbzeitführung für die Elbestädter widerspiegelte.

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Zwenkauer vorgenommen, sich nicht komplett abschlachten zu lassen und insbesondere in der Deckung bissiger zu agieren. In den ersten fünfzehn Minuten von Hälfte zwei ging dieses Vorhaben auch auf. Die Germanen konnten durch eine aggressivere Abwehrarbeit zum ersten Mal wirklich Ballgewinne provozieren und dank einfacher Tore sogar wieder zum 23:16 aufschließen. Einige vergebene Chancen verhinderten aber den weiteren Anschluss. Leider konnte die SG dieses Aufbäumen nicht weiter durchhalten, weswegen die Partie alsbald das Muster der ersten Hälfte annahm. Wohl motiviert, es dem deutlichen Heimsieg der ersten Mannschaft im Vorspiel gegen den HSC Bad Neustadt – Rhön gleich zu tun, ließ die „Drittligareserve“ nochmal einen 4:0 Lauf kurz vor Schluss folgen und rückte somit die Verhältnisse wieder ins richtige Licht, um den Zwenkauern am Ende eine deutliche 35:22 Auswärtsniederlage zuzufügen.

Dieser Gegner war an diesem Tag für die SG Leipzig/Zwenkau trotz intensiver Vorbereitung einfach eine Nummer zu groß. Dennoch müssen sich die Zwenkauer eventuell vorwerfen lassen, nicht alles Mögliche investiert zu haben. Schließlich haben zumindest fünfzehn Minuten gezeigt, dass man dem Ligaprimus doch Paroli bieten konnte. Aus Sicht der Germanen ist dieses Team aus der Landeshauptstadt aber trotzdem der wahrscheinlich absolute Favorit auf den Titel und wird bei dieser Qualität im Kader bis zum Saisonende wohl kaum einen Punkt abgeben.

Torhüter: Jonas Vogler, Marian Voigt
Torschützen: Michael Remme, Sebastian Steinbach, Alexander Groß (5/5), André Kroth (2), Oliver Dietze (2), Lukas Stähr, Adrian Sundorf (1), Leon Wellner (4), Willi Wenzel (2), Johannes Ruoff, Timo Löser (4), Jonas Leubner (2)

Glückliche Hand & Gut Wurf!

A.G.