SG GERMANIA ZWENKAU
SG LEIPZIG-ZWENKAU
Mo 02.02.2015

Souverän zum zweiten Heimsieg

Das zweite Heimspiel des Jahres 2015 mit einer klaren Vorgabe, hatte die SG Leipzig/Zwenkau am vergangenen Sonntag zu bewältigen. Gegen den HSV Lok Pirna Dresden II sollten die nächsten zwei Punkte her. Diese Aufgabe lösten die Germanen mit Bravour und konnten am Ende einen zu jeder Zeit ungefährdeten 23:20 Heimerfolg feiern.

Von Beginn an übernahmen die Hausherren das Kommando. Hellwach stellten sie den Dresdnern eine Abwehr vor die Nase, welche für die jungen Akteure des HSV nur schwer zu überwinden war. Im Angriff trugen die Germanen ruhig ihre Situationen vor, verschärften aber immer im richtigen Moment das Tempo, um für den Nebenmann den nötigen Raum aufzureißen, den dieser dann zum Torerfolg nutzen konnte. Somit stand es alsbald 7:2 für die Gastgeber. Es entwickelte sich eine eher unspektakuläre Partie ohne jegliche Aufreger, was aber auch daran lag, dass die Zwenkauer mit einer Abgeklärtheit zur Tat schritten, die dem Gegner kaum Chancen gab. Dennoch musste man die Konzentration hoch halten, denn die kleinste Unachtsamkeit wurde sofort von der flinken HSV-Sieben bestraft. Den Vorsprung konnten die Hausherren aber weiterhin verwalten und somit ging es mit einer verdienten 14:8 Halbzeitführung in die Kabinen.

Der zweite Durchgang sollte vorerst nicht anders verlaufen, weswegen Trainer Oliver Stockmar diesen Umstand nutzen konnte, um ordentlich durchzuwechseln. Trotzdem spielte sein Team bis zur 45. Minute weiterhin seinen Stiefel runter und hielt den Vorsprung bis zum 20:14 aufrecht. In der Folge fing plötzlich der Angriffsmotor der Germanen an zu stocken und die stets bestehenden Chancen konnten aufgrund von Fehlpässen und unnötigen Fehlern nicht verwertet werden. Die Dresdner witterten noch einmal ihre Möglichkeit und suchten ihr Heil in der Flucht nach vorn. Jedoch geriet die starke Abwehr der Zwenkauer nicht ins Wanken und konnte trotz der leichten Torflaute den Vorteil weiter geltend machen. Einen großen Anteil daran hatte auch der kurz zuvor eingewechselte Jonas Vogler. Der junge Torhüter, der an diesem Tag bei der SG aushalf, zeigte in diesen letzten Spielminuten eine starke Leistung und machte die späten Angriffsbemühungen der Gäste zu Nichte. Der HSV konnte zwar noch einmal auf drei Treffer verkürzen, letztendlich kam aber nie das Gefühl auf, dass die Germanen dieses Spiel noch hergeben könnten, sodass am Ende ein überaus verdienter 23:20 Heimsieg auf der Anzeigetafel zu verzeichnen war.

Trainer Oliver Stockmar zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Insbesondere die konstant gute Abwehrleistung hob er hervor, gegen welche die Dresdner oft das Nachsehen hatten. Dem HSV fehlte an diesem Tag vielleicht in Person ihres Toptorschützen Volker Koch die gewohnte Durchschlagskraft aus dem linken Rückraum, aber ungeachtet dessen legte die SG Leipzig/Zwenkau erneut einen starken Auftritt aufs Parkett, den es am nächsten Wochenende auswärts wieder abzurufen gilt.

Zum Spielbericht des HSV Lok Pirna Dresden II

Torhüter: Gabor Pulay, Jonas Vogler
Torschützen: Thomas Niese (1), Michael Remme (2), Sebastian Steinbach (2), Maximilian Schulz (5), Alexander Groß (1/1), Tobias Weiß (1), Moritz Block (4/2), Jonas Hönicke (4), Daniel Centner, Jonas Hellmann (3), Philip Jungemann, Adrian Sundorf (n.e.)

Glückliche Hand & Gut Wurf!

A.G.