SG GERMANIA ZWENKAU
Handball aus dem Neuseenland
Sat 18.10.2014

SG Germania Zwenkau – Turbine Leipzig 19:19 (10:10)

Nach dem Punktverlust im ersten Heimspiel sollte im zweiten Anlauf ein Sieg vor heimicher Kulisse eingefahren werden, soviel zum Plan.

Nach anfänglichem Abtasten, hatte sich die Heimsieben schnell auf den Gegner eigestellt und machte es den Gästen aus einer guten Deckung mit gutem Torhüter schwer. Im Angriff kam die Germania allerdings nur langsam in Fahrt, einzig Timur Kilincer wusste in der ersten Hälfte zu überzeugen und warf fast allein die 8:5 Führung heraus. Viele technische Fehler brachten die Gäste von Turbine allerdings noch vor der Halbzeit zurück ins Spiel und somit konnte man letztlich nur mit einem 10:10 in die Pause gehen.

Der zweite Durchgang ging mit einer beeindruckenden Dominanz der Germania weiter. Über die Stationen 13:11, 16:13 und 19:14 konnte man sich verdient absetzten. Doch dann folgte eine exakte Kopie des ersten Heimspiels. In den letzten sieben Minuten gab es vermehrt einfache Ballverluste und schlecht vorbereitete Abschlüsse, welche die Gäste immer wieder nutzten und am Ende mit dem 19:19 doch noch einen Punkt aus Zwenkau entführten.
Wie schon vor zwei Wochen war die Germania die klar bessere und überlegenere Mannschaft und verspielt wiederholt in den letzten Minuten den Doppelpunktgewinn. Ärgerlich trifft es da nicht annähernd.

Benjamin Schirmer sah den Punktverlust am Ende selbstkritisch: „Es war meine Aufgabe auf der Mitte die Punkte in Ruhe nach Hause zu fahren. Dies ist mir nicht gelungen, dafür muss ich mich bei der Mannschaft entschuldigen.“

Torhüter: C. Fabisch, J. Vogler

Feldspieler: S. Becker (3), A. Grünert, O. Helbig, R. Kerpal (1), T. Kilincer (7), E. Meißner (1), M. Pescht, D. Riek, F. Staacke (1), B. Schirmer (6/2)