SG GERMANIA ZWENKAU
Handball aus dem Neuseenland
Sa 13.09.2014

Pokal: Mölkau II fordert Germania bis zum Schluss

HSV Mölkau II – SG Germania Zwenkau 31:33 (14:14)

Am vergangenen Wochenende startete mit der 1. Pokalrunde die neue Saison für die Germania. Es war abzuwarten wie die Mannschaft aus eigentlich bekannten Gesichtern, aber doch vollkommen neu aufgestellt, die Aufgabe meistern würde.

Zum ersten Mal seit Jahren steht die Mannschaft ohne festen Trainer da, sondern wird durch Max Römer und Frank Staacke von zwei Spielertrainern fit gehalten. Auch in der Spielerdecke gab es Veränderungen: so kamen Jonas Vogler und Tom Jähn aus der eigenen Jugend zur Mannschaft, Alexander Grünert und Marcel Pescht kehrten nach einem Jahr Abstinenz zurück, Christian Winkler hat sich dagegen erstmal eine Auszeit genommen und Christopher Just ist vorerst aus der 1. Mannschaft zum Team gestoßen.

Nun aber zum Spiel. Den besseren Start erwischten klar die Gastgeber. Während die Mannschaft um Neukapitän Erik Meißner noch um Ordnung in Deckung und Angriff bemüht war, setzten diese sich mit 4:0 ab. Erst in der Folge konnte sich die Germania langsam ins Spiel kämpfen und im Laufe der ersten Halbzeit den Rückstand immer weiter verkürzen. Trotz doppelter Unterzahl gelang kurz vor Ende des ersten Abschnitts sogar noch der 14:14 Ausgleich und damit alles wieder auf Anfang.

Auch in Hälfte zwei hatten die zwenkauer Spieler mehr Probleme mit dem Gegner als dem ein oder anderen lieb war. Bis zum 20:20 blieb das Spiel weiter offen. In der Folgezeit konnten sich die Gäste dann erstmals deutlich Absetzen und ein Polster von 6 Toren für sich verbuchen. Duch vermehrte Fehler in Angriff und Abwehr wurde diese aber bis kurz vor Ende beim Stand von 30:30 wieder aus der Hand gegeben. In den letzten Spielminuten konnte das Spiel dann letztlich doch verdient mit 31:33 für die Germania entschieden werden.

Ein hartes Stück Arbeit, welches viele offene Trainingsansätze offenbarte, erkannte auch Trainer Max Römer: "Es war ein zähes und kräfteforderndes Pokalspiel. Wir haben den Anfang verschlafen und dann im Verlauf immer wieder leichte Tore gefangen, weil wir physisch und psychisch nicht schnell genug im Umschaltspiel waren. Hier war der Gegner klar besser, musste dem hohen Tempo aber ab der 40. Minute Tribut zollen. Unsere gut besetzte Bank erlaubte in dieser Phase frische Kräfte zu bringen. Die Abstimmungsprobleme die unsere neugemischten Formationen mit sich brachten waren zu erwarten und werden über das Training noch reduziert.“

Torhüter: C. Fabisch, J.Vogler

Feldspieler: S. Becker, A. Grünert (1), F.Jähn, T. Jähn (2), C. Just (3), R. Kerpal (5), E. Meißner (8), M. Pescht (1), D. Riek, B. Schirmer (7/3), F. Staacke (6)