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Erfolg nach Abwehrschlacht

Im letzten Ligaspiel des Jahres 2023 traf die SG Germania Zwenkau II auf die TSG Taucha. Beim Duell des Tabellendritten gegen den -vierten stand das dritte Spitzenspiel in Serie auf dem Programm. Nach der herben Niederlage in der vergangenen Woche wollten die Germanen einen erfolgreichen Jahresausklang schaffen und den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen halten.

Der Start in die Partie verlief schleppend. Die Zwenkauer Abwehr stand sehr stabil, mit den daraus resultierenden Ballgewinnen konnte man jedoch nichts anfangen. Durch zu viele Fehler im Tempospiel und technische Fehler im Positionsangriff kamen auch die Germanen zu keinen Torerfolgen. So stand nach zehn Minuten nur ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Nach einer Auszeit der Gäste kam mehr Fahrt ins Spiel und besonders die Germanen fanden besser ins Spiel. Durch präziseres Tempospiel und mehr Druck im Angriffsspiel erspielten sich die Gastgeber eine Führung. Diese wuchs bis fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf fünf Tore (12:7). Da die Germanen anschließend jedoch wieder bis zum letzten Angriff vor der Pause torlos blieben, konnten die Tauchaer wieder verkürzen, sodass es mit einem 13:10 in die Pause ging.

Wie schon im letzten Spiel war die Zwenkauer Chancenverwertung schwach und das größte Hindernis für eine höhere Führung. Das Ziel für die zweite Halbzeit war, die Abwehr weiter stabil zu halten und die eigenen Chancen effizienter in Tore umzuwandeln. Doch nur eines dieser Ziele konnte umgesetzt werden.

 


 

Da auch die ersten Zwenkauer Würfe nach Wiederanpfiff nicht den Weg ins Tor fanden, konnten die Gäste weiterverkürzen und bis auf ein Tor herankommen. In der 40. Minute gingen sie sogar das erste Mal seit dem 0:1 wieder in Führung (16:17). Die Germanen taten sich im Angriff schwer und nutzten klarste Chancen nicht. Nach den sieben Tauchaer Toren zwischen Minute 30 und 40 wurde die Zwenkauer Abwehr in den letzten 20 Minuten jedoch wieder zum Bollwerk. Man ließ nur noch vier Gegentreffer zu. Da man jedoch im Angriffsspiel den Schalter nicht umlegen und auch die eigenen Überzahlsituationen nicht konsequent nutzen konnte, blieb das Spiel bis zum Schluss eng. Zehn Minuten vor Schluss ging es mit einer knappen 20:19-Führung in die Crunchtime. Mit zwei schnellen Toren erspielten sich die Germanen dann zwar eine bessere Ausgangssituation, doch die Gäste verkürzten erneut. Fünf Minuten vor Schluss stand wieder nur ein Vorsprung von einem Tor auf der Anzeigetafel (22:21). Passend zum Spielverlauf blieben auch die letzten Minuten torlos, sodass dieses Ergebnis auch den Endstand bedeutete.


Mit diesem knappen Sieg blieben die letzten beiden Punkte des Jahres in der Zwenkauer Stadthalle. Aufgrund der Niederlage von Turbine Leipzig im Parallelspiel überwintert die zweite Vertretung der Germania mit 18:4 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Auch wenn der Ligabetrieb erst im neuen Jahr weitergeht, steht für die Germanen nächstes Wochenende noch ein weiteres Pflichtspiel an. Im Achtelfinale des Bezirkspokals gastiert man kommenden Samstag 14:30 bei Roter Stern Leipzig.



 

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