Niederlage zum Saisonauftakt

Mit leeren Händen fuhren die Spieler von Germania Zwenkau am Samstagabend wieder in die Heimat. Mit 29:24 (10:12) verloren die Neuseenländer ihr Punktspielauftakt beim LHV Hoyerswerda.

 

Der Auftakt startete nach Maß und man legte eine 0:2 Führung hin. Dank des starken Lucas Runge im Tor gelang den Gastgeber erst nach über sieben Minuten der erste Treffer. Die Germanen legten weiter los wie die Feuerwehr und setzten sich Tor um Tor ab (2:4; 3:6; 4:8; 8:12). Die Abwehr arbeitete gut zusammen und Lukas Runge konnte sich weiterhin zwischen den Pfosten auszeichnen. Jedoch ließen die Gastgeber nicht locker und kämpften sich, auch dank zunehmender Fehler der Zwenkauer, wieder ins Spiel. Somit gingen die Teams mit einem 10:12 in die Halbzeitpause.

 
 

Die Ansprache vom Coach war klar: wieder auf die eigenen Stärken besinnen und nicht in Hektik verfallen. Doch anscheinend drangen seine Wort nicht zu den Spielern durch. Hoyerswerda kam furios aus der Kabine und drehte binnen fünf Minuten die Partie (13:12). Das lautstarke Heimpublikum machte sich nun immer mehr bemerkbar. Die Gastgeber witterten ihre Chance die Partie zu drehen, doch die Zwenkauer ließen sich so schnell nicht abschütteln.

Bis zum 21:21 (47. Minute) war das Spiel in alle Richtungen offen, doch ab da an verloren die Gäste ihren Faden völlig. Die Fehler im Angriff nutze der LHV gnadenlos aus. Es rollte eine Konterwelle nach der anderen. Hinzu kamen viele Nicklichkeiten auf beiden Seiten und somit auch allerhand Zeitstrafen. Der Gastgeber setzte sich auf vier Tore ab (25:21), das Spiel schien entschieden. Hinzu kam, dass die Hallenuhr nach 54:55 ausfiel und die restliche Spielzeit per Hand gestoppt werden musste. Man konnte von chaotischen Zuständen sprechen, die nun auf dem Spielfeld herrschten. Doch diese waren nicht Schuld an der letztlich verdienten fünf Tore Niederlage. Die jungen Wilden aus dem Neuseenland waren in der letzten Viertelstunde einfach zu grün hinter den Ohren und ließen sich den Schneid abkaufen. 45 Minuten lang zeigten sie gute Handballkost, jedoch hat ein Spiel bekanntermaßen 60 Minuten.

 

Nun heißt es Mund abputzen, weiter im Training arbeiten und nächste Woche beim ersten Heimspiel der Saison die zwei Punkte in eigener Halle behalten.

Anpfiff ist am Samstag, 24. September, um 18.00 Uhr gegen den HSV Dresden.

 

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