Lucky Punch führt zum Erfolg
- hoesi1
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Nach dem kurzfristigen Spielausfall am vergangenen Wochenende stand am 24.1. das erste Heimspiel des Jahres 2026 für die erste Männermannschaft der Germania an. Man empfing den VfL Waldheim. Als Tabellenzweiter ging man zwar als Favorit in die Begegnung, wusste aber, dass man sich gegen die Mittelsachsen immer schwer getan hatte. Diese hatten überdies am Wochenende zuvor mit einem Sieg gegen die damaligen Tabellendritten aus Rückmarsdorf bewiesen, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten können.
Wie schon im Hinspiel erwischten die Gastgeber einen katastrophalen Start in die Partie. Die Germanen taten sich gegen die robuste Defensive der Gäste schwer und ließen die wenigen klaren Chancen, die erspielt wurden, liegen. Dazu kamen zahlreiche technische Fehler, die die Waldheimer nutzten und nach gut zehn Minuten 1:6 führten. In der Folge bekamen allerdings auch die Zwenkauer besseren Zugriff in der Abwehr und konnten offensiv ihre 1:1-Duelle öfter gewinnen. Daraus resultierten einige Zeitstrafen und Überzahlsituationen, die die Germanen nutzten, um ihrerseits einen 6:1-Lauf zum 7:7 zu starten (25. Min.). Wer dachte, dass dadurch das Momentum vor zahlreichen Zuschauer*innen auf die Heimmannschaft überschwappte, wurde jedoch getäuscht. Statt mit breiter Brust agierten die Germanen nun wieder fehlerbehaftet und die Gäste gingen erneut in Führung. Sinnbildlich war die letzte Aktion vor der Pause, in der man nach einer Auszeit auf zwei Tore Rückstand verkürzen konnte. Stattdessen folgte ein technischer Fehler und der Gegenstoßtreffer zum 8:12-Halbzeitstand.
Auch im Hinspiel holten die Zwenkauer einen 4-Tore-Rückstand in Durchgang zwei auf, dies musste nun wieder gelingen. Nach Wiederanpfiff fand man zwar offensiv bessere Lösungen, allerdings kamen auch die Waldheimer zu einfachen Torerfolgen. So blieb der Rückstand konstant (13:17). Erst nach einer guten Dreiviertelstunde konnten die Germanen mit einem 4:0-Lauf ausgleichen und kurz nach dem 17:17 sogar mit dem Treffer zum 19:18 erstmals im gesamten Spielverlauf in Führung gehen. Doch das Geschehen aus dem ersten Spielabschnitt wiederholte sich. Als es beim 20:18 so wirkte, als könnte das Spiel zugunsten der Gastgeber kippen, folgten vier Tore der Gäste in Folge. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Zwenkauer somit erneut zurück (20:22). Es gelang jedoch ein weiteres Mal, das Spiel zu drehen. Die letzten 60 Sekunden der Begegnung wurden beim Stand von 23:22 eingeläutet. Die Waldheimer glichen aus - Auszeit Zwenkau bei 21 verbleibenden Sekunden, allerdings in Unterzahl. Die Gäste verteidigten offensiver, um den Zwenkauer Spielfluss zu stören - erfolgreich, sodass keine klare Abschlusschance herausgespielt werden konnte. So blieb nur ein überraschend direkt ausgeführter Freiwurf aus 13 Metern, der in den Schlusssekunden über die Torlinie rollte und den Germanen den Sieg bescherte.
Das Spiel war eine Achterbahn der Gefühle, mit dem besseren Ende für die Germania. Damit festigt man den zweiten Tabellenplatz. Auf die gute Defensivleistung können die Zwenkauer aufbauen, offensiv muss jedoch in den kommenden Spielen wieder eine Leistungssteigerung folgen. Weiter geht es kommenden Samstag 15:00 beim HC Leipziger City.


















Kommentare