Spielbericht 04.02.26: Zwenkau - Naunhof
- hoesi1
- vor 14 Minuten
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Ungewöhnlich für einen Mittwochabend ging es für die Zwenkauer Damen zum Nachholspiel auswärts nach Naunhof. Anwurf war 19:30 Uhr. Nach zwei nicht ganz optimalen Spielen war das Ziel klar: Mit ordentlich Kampfgeist auftreten, als Team zusammenstehen und zeigen, was wirklich in der Mannschaft steckt.
Der Start ins Spiel verlief allerdings erneut etwas holprig. Die Zwenkauerinnen brauchten Zeit, um ins eigene Spiel zu finden, und so lag Naunhof bereits in der 12. Minute mit vier Toren vorn. Doch den Kopf hängen lassen? Keine Option. Weil durch die Abwehrmitte kaum ein Durchkommen war, wurden die Angriffe clever über die Halb- und Außenpositionen aufgebaut — mit Erfolg. Dazu erarbeiteten sich die Damen aus Zwenkau gleich mehrere 7-Meter-Chancen. Mit besserem Zusammenspiel und deutlich mehr Tempo im Angriff kämpfte sich Zwenkau Stück für Stück heran. Zur Halbzeit stand somit dann ein 12:14 für die Gegnerinnen auf der Anzeige.
In der Kabine war das Mindset eindeutig: Tempo hochhalten, Chancen nutzen und weiter als Einheit kämpfen. Nach dem Seitenwechsel fiel das Team jedoch zunächst wieder in ein kleines Loch, und Naunhof konnte den Vorsprung bis zur 40. Minute auf sechs Tore ausbauen. Aber auch das wollten die Zwenkauerinnen nicht einfach so stehen lassen.
Mit viel Willen, Herz und Einsatz wurden die Fehler der Gegnerinnen konsequent genutzt. Vor allem über das Konterspiel gelangen wichtige Treffer, dazu kamen starke Aktionen in die Tiefe. Weitere 7-Meter wurden herausgeholt und Zeitstrafen provoziert — das Spiel kippte somit wieder. Tor um Tor kämpften sich die Zwenkauer Damen zurück. In der 59. Minute gelang dann der verdiente Ausgleich und in der Halle herrschte pure Spannung.
In den Schlussminuten wurde es noch einmal richtig dramatisch. Eine weitere Zwei-Minuten-Strafe brachte Zwenkau in Unterzahl, Naunhof nutzte die Situation zum 24:23. Die letzte Chance auf den Ausgleich blieb leider liegen — eine extrem knappe und bittere Niederlage.
Trotzdem zeigte die Mannschaft ein starkes Spiel voller Motivation, Ehrgeiz und Zusammenhalt. Immer wieder rankämpfen, nie aufgeben, immer weiter — genau das zeichnete diesen Abend aus. Sehr schade, dass sich das Team für diesen Einsatz nicht belohnen konnte. Jetzt heißt es: Kopf oben lassen, weiter kämpfen und genau dieses Feuer mit in die nächsten Spiele nehmen.


















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